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Archiv für die 'Paradigma' Kategorie

Am 27.9. ist Wahltag. Und manche vermuten, es geht keiner hin. Gabor Steingart, der ehemalige Leiter des Berliner Spiegel Büros (Die Machtfrage, Piper, 2009) will das gleich als politischen Akt verstanden wissen. Ein Blick ins Fernsehen und die Medien zeigt: Es gibt gute Gründe, das so zu sehen. Wer meint was wirklich ernst? Und mit […]

Der gestrige Abend war der erste, an dem ich rhetorische Brillianz eines Schröder oder Fischer vermisst habe. Aber: Wer bei Christiansen und Augstein Trittin und Westerwelle geguckt hat, weiss, es geht auch anders. Die waren immerhin politisch! Aber neben der rhetorischen Frage zeigt sich eines, es gibt im Moment keine tragende Idee für eine zukunftsgewandte […]

Das Kanzlerduell ist also ausgefallen. Unfassbar uninspiriert! Eigentlich kann man nur sagen: Kleinliche Nickeligkeiten. Gemessen daran, steht einfach nichts zur Wahl. Politik ist das nicht. Lediglich Verwaltungshandeln auf Standardniveau. Und: Hat eigentlich Steinmeier eine Meinung. Und wenn, warum hört man die eigentlich nie?

Zum Ersten. Da reden die zwei Spitzenwahlkämpfer wie die Chefleitartikler der Nation. Leblosigkeit in Reinform. Nee, so nicht (21 Uhr).

Was für ein Narrenstück. Zugegeben, ich hätte darauf gewettet, dass sich die Bundesregierung nicht gegen GM durchsetzen kann. Aber der Abschluss des vorläufig letzten Aktes lässt einen doch ziemlich ratlos zurück. Wieder ein Beitrag zum Thema: Was kann Politik leisten. Und was nicht. Und worauf sollte es als Leistungsbehauptung verzichten. Um bei anderen Sachen Inszenierung […]

An den Gedanken haben wir uns ja schon gewöhnt: es gibt keine Wirklichkeit, sondern nur die Inszenierung von Wirklichkeit. Gerade in der Politik. Die großen Helden agieren, beobachtet vom gebannt oder gelangweilten Wahlvolk alleine auf der Bühne. Was politische Vollblüter bedauern, das wachsende Schielen auf mediale Inszenierungen statt auf wirksame Politik, wird von Günther Bannas […]

Das Beispiel Google eignet sich gut für eine Diskussion über das Verhältnis von Innovation und Regulierung unter den Bedingungen von Globalisierung. Wer auf der Bühne tanzt: Ein innovatives Unternehmen mit einem derzeit unangreifbaren Finanzbudget. Ein Wettbewerber, dessen Bereichsmonopol im Schwinden begriffen ist und der nach langen Auseinandersetzungen mit Datenschützern und Internet-Community doch ein brauchbares Agreement […]

Mal ganz abgesehen vom Inhalt der Rüttger’schen Äußerungen zu den angeblich nicht pünktlich am Arbeitsplatz eintreffenden Rumänen und den „guten Deutschen“. Die Konstruktion, über Statements statt Gesetzentwürfe Politik zu machen, funktioniert. Sie kostet nichts. Außer Standfestigkeit. Und sie zeigt Wählerinnen und Wähler, dass hier einer ins Risiko geht. Im Zeitalter wahrgenommenen Elitenversagens lässt das Aufhorchen: […]

Evelyn Roll hat in der Süddeutschen vom Wochenende einen bedenkenswerten Artikel geschrieben über die Niveaulosigkeit des politischen Jounalismus in Berlin. Als Highlight zitiert sie dabei eine wahre Gegebenheit: „Und wie ist es möglich, dass eine Reporterin eines großen Privatsenders bei der SPD anruft, und Herbert Wehner sprechen will? Der Soziologe und Historiker Reinhard Müller hatte […]

Was schlechte Regierungskunst ist, scheint weitgehend bekannt. Nicht umsonst zeigen sich noch immer fast die Hälfte aller Wahlberechtigten zurückhaltend, was ihr Interesse an der Wahl – und auch die Festlegung einer parteilichen Präferenz betrifft. Anders als mancher andere halte ich die politische Zurückhaltung für ein politisches Signal und nicht etwa für das Gegenteil. Die Menschen […]

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