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Archiv für die 'Wahlen 2013' Kategorie

Nein, ich schwenke nicht erst jetzt, wo alle auf den Grünen rumtrampeln, auf diesen Kurs ein. Ich habe schon von Anfang an gemutmaßt, dass die Partei, die meine Partei ist, völlig daneben liegt. Ich bin gerne und überzeugt Mitglied der Grünen, werde das auch bleiben. Aber wählen werde ich sie nicht.

Ein sehr genau recherchiertes Lehrstück zum Thema: So funktioniert Politik. 1) Alles kleines Karo 2) man sieht sich immer dreimal 3) man muss sich nicht immer riechen können. Aber spürbar sein 4) Xairos. Die Konstellationen ändern sich. 5) Politische Handlungstypen. Typ 4: Die politschen Außenseiter. Merkel und Seehofer. Der Text. Aus der Süddeutschen. Dank an […]

Was wollen Wähler eigentlich. Österreich ist auch ein Phänomen, verwachsen, versäult, aber die Wirtschaft boomt. Den Menschen geht es gut und deshalb interessiert sie Politik nicht. Interessantes Studienobjekt, das noch der Erklärung bedarf. Außer dem Punkt, dass erst das Fressen, dann …… Moral heisst dann, politische Moral. Könnte es nicht sein, das vermute ich auch […]

Und noch eines für die rotgrünen Lagerwahlkämpfer: Wer die Plattitüden der sechziger Jahre säht, wird die Antworten der sechziger Jahre ernten. Dieser Wahlkampf wirft alle Ansätze, neue Lösungen zu suchen und neue Bündnisse für bessere Lösungen zu entwickeln, um Jahre zurück. Und das alles, weil niemand bei Rotgrün den Mumm hat, zu sagen, dass es […]

Ernüchternd, wenn man die Bilanz dieser Regierung liest. Offen bleibt nur noch die Frage, ob es an dieser Regierung lag oder an der strukturellen Unfähigkeit zu Regieren. Und es stellt sich die Frage, ob eine Regierung weniger Stückwerk hinterlässt, wenn sie, wie Rotgrün, immer signalisiert, sie hätte schon für alles eine Lösung.

Die Souveränität der Kanzlerin ist nach wie vor das stärkste Pfund der Regierung. Oder gar das Einzige? Beeindruckend, mit welcher Haltung sie diese Gradwanderungen nimmt. Beschämend die reflexhaftem Reaktionen. Es bleibt die Frage, warum die Kanzlerin, anders als alle anderen, so unbeeindruckt von der Selbstbesoffenheit der Politik ist. Die ganze Geschichte:

Lebhafte Diskussion gestern Abend. Wieder mal: Was wählen. Rotgrünes bildungsbürgerlichen Umfeld, große Ratlosigkeit. Und wieder die klare Botschaft: Von den Grünen erwartet man nichts mehr, die sind so berechenbar geworden, langweilig. Teil des Betriebs. Stimmt schon.

Alternativlose Vollversorgungsbehauptungen auf ungedeckten Schecks. Ist es besser, auf die zu vertrauen, die sagen, wir brauchen Steuererhöhungen, weil wir sonst unsere Wohltaten nicht finanzieren können? Oder diejenigen, die dasselbe wollen, aber sich weiterhin irgendwie durchwursteln wollen. Politik ist vor allem Marketing, jede Partei eine Marke, mancher Politiker auch, aber nur wenige sind wertvolle Marken geworden. […]

Sauberer Aufschlag. So geht Politik. Nicht selbstbesoffen, sondern klar. Heute im Handelsblatt. „Wir sind keine Verbotspartei“ Der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg über vegetarisches Essen, die Probleme bei der Energiewende, seine Abneigung gegen „Ausschließeritis” möglicher Koalitionspartner und sein Faible für die Pkw-Maut.

Wir, die reflektiert Hochgebildeten, denken ja immer, Rationalität, Wissen, Wissenschaft, Distanz und Reflektion wären der Schlüssel zur Zukunftsbewältigung. Das muss aber nicht sein. Im Gegenteil, das Gefühl, alles vorhersehen zu können, kann auch große Lähmung hervorrufen, Ohnmachtsgefühle. Weil die Vielzahl der Optionen den Einzelnen überfordern, ratlos machen, Wissenschaft in Zeiten des Umbruchs eben keine Sicherheit […]

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