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Archiv für die 'Wahlen 2013' Kategorie

Nein, es geht nicht darum, unpolitische Stimmung gegen „die da oben“ zu verbreiten. Aber es geht darum, wahrzunehmen, was läuft. Um zu verstehen, was sich tut. Die Frage ist, wofür man sich bei der nächsten Bundestagswahl entscheiden soll: Für zwei sehr programmatische Parteien, die leugnen wollen, das der Machtverlust der Politik ihre ambitionierten Buchstabensuppen schon […]

Was für ein wunderbarer Kommentar! Was für eine schonungslose Beschreibung der Hirnlosigkeit des Hauptstadtjournalismus. Politich getarnte Klaschreporter. Und, mit wenigen Ausnahmen, nicht mehr. Die wahre Ursache der Erosion der Tageszeitungen. P.S. Es geht nicht um mehr oder weniger Journalisten. Es geht um weniger, aber besseren und gründlicheren Journalismus. Analytisch und investigativ. Nicht mehr von der […]

Jetzt werden sich wieder alle aufregen, wie unglaublich das alles ist, wie die CDU ihr Programm erstellt. Nämlich heimlich, nachts, wahrscheinlich im Kanzleramt. Das täuscht aber darüber hinweg, dass dieses Verfahren auch einen großen Vorteil haben könnte: Eindämmung des Wünsch-Dir-Was, dem Übel aller scheinbar postmaterialistischen Politik.

Weil Politik momentan in seiner medialen Inszenierung sehr auf schnellen Schlagabtausch und die lärmende Stille abhebt, kommte ein interessantes Ein Stunden Stück sehr gelegen. Es geht nur nur um die Rührung des Peer Steinbrück, es geht darum, sich mal ein Bild vom Menschen Peer Steinbrück zu machen und seiner Frau. Lohnt sich wirklich, das anzusehen. […]

Tja, Herr Merkel, da wollen wir einiges klarstellen: Zum Einen: Das mit dem Interessensverdacht oder der -unterstellung klappt nicht. Ich denke und schreibe auch ohne Auftrag. Und umgekehrt: Auch mit Auftrag denke ich, was ich sage. Im Übrigen ist das eine Argumentationsstruktur, die zu einem waschechten Linken passt, nicht zu einem Libertäten. Soviel der Polemik […]

Seit einigen Wochen hat mich das Buch von Helmut Schelsky, Die Arbeit tun die anderen, Klassenkampf und die Priesterherrschaft der Intellektuellen (1975) gefangen genommen. Der folgende Beitrag versucht, das Konzept der Priesterherrschaft der Intellektuellen als Klassenherrschaft der postmaterialistischen Milieus zu beschreiben. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin Teil dieser Klasse. Sie hat durchaus ihre Verdienste und […]

Jetzt kann man die Tage zählen, bis de Maizière zurücktritt. Die Süddeutsche von heute berichtet, dass der Minister schon seit April 2012 Bescheid wusste. Und noch zwei Meldungen: Zum einen verteidigt Jens Weidmann tapfer die Unabhängigkeit der Geldpolitik, während Schäuble zwanghaft versucht, klar zu machen, dass die EZB auf eigene Veranlassung hin die Währung stabilisiert. […]

In welcher Welt leben wir eigentlich? Ich neige nicht zu Verfolgungswahn. Aber resumieren wir mal die Vorgänge der letzten Woche. Mit nur etwas Distanz betrachtet, gewinnt man den Eindruck, die Begründung unseres Gesellschaftssystems, Freiheit, Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit, hätten mit der Realität nur wenig zu tun. Ein Sonntagsresume.

Ein Denkmodell und eine Warnung Der Staat. so die landläufige Meinung, hat die Aufgabe, Gerechtigkeit herzustellen. Soweit die Theorie. Aber kann er diese Aufgabe auch in der Praxis leisten. Und welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass er diese Aufgabe leisten kann. Wo stößt dieses Modell an die Grenzen? Und welche Alternativen dazu sind machbar?

Bernd Ulrich hat in der aktuellen Zeit (18/2013) die Feststellung getroffen, Schwarz wäre ja Rotgrün light. Ein bißchen stimmt das, ein bißchen stimmt das nicht. Denn Menschen und Gruppen, denen man ihre Identität genommen hat, reagieren heftig und verletzt. Das macht sie unberechenbar. Und dann ist Schwarz anders als Rotgrün.

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