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Archiv für die 'Wirtschaft' Kategorie

Manchmal zweifle ich ja, ob das Bild, was wir, der Westen, von uns selber haben, denn so stimmt. Das Bild lautet, dass Demokratie rationale Entscheidungen zulässt, indem die Konkurrenz der Parteien und die Freiheit der Presse dazu führt, dass alle Fakten auf den Tisch kommen. Zwei Faktoren werden in diesem Selbstbild vergessen: Dass, verkürzt gesprochen, […]

Das neue Jahr beginnt mit guten Vorsätzen, schreiben Agniezka Brugger und Sven Lehmann. Und versuchen in einem sehr lesenswerten Papier, eine grün-linke Position zu formulieren. Das Papier ist lesenswert, weil es viele Grüne, weit über die Lagergrenzen ansprechen wird. Warum er trotzdem daneben geht, will ich hier kurz erläutern.

Paul Nolte hat im Cicero 11/2014 diagnostiziert, die hegemoniale Zeit der Grünen ginge zu Ende. Er könnte Recht bekommen, wenn die Grünen die Zeichen der Zeit nicht sehen. Und wenn sie die Botschaften, die ihnen ihre Wähler und Unterstützer bei der letzten Bundestagswahl mitgeben haben, nicht richtig deuten.

EIN PAAR ANREGUNGEN, DIE POLITIK UND IHRE KOMMUNIKATION NEU ZU ARRANGIEREN. “Durch diese hohle Gasse wird er kommen” (Friedrich Schiller: Wilhelm Tell). Die Bewegungsspielräume der Politik werden immer enger. Der Lärm und Zorn derer, die an der Seite stehen und ihnen dabei zusehen, wird immer lauter. Und trotzdem findet das alles in einem Nebental statt. […]

Zwei Dinge werden einem an Parteitagen schnell klar. Erstens: Parteien sind Bremser. Weil sich eine über ziemlich lange Zeit zusammengehörende Masse von Menschen mit nur langsam variierenden Argumenten über Jahre oder gar Jahrzehnte beharkt. Und zweitens: Parteitage sind intellektuell meist niedrigschwellige Ereignisse, bei denen Sitzfleisch und Networking gefragt sind. Warum Abstimmungsprozesse, Versammlungskultur, dunkle Hallen und […]

Das PR Handwerk jedenfalls muss man Putin nicht lehren. Ein Exklusivinterview in der ARD, wann gab es das schon? Sicher, ein Propagandaschachzug. Und klar auch: Was Putin sagt, ist eines. Was er tut, etwas anderes. Aber dennoch eine kleine Bilanz des Russischen Medienfeldzugs. Und ein besorgter Blick auf die Abwehrstellungen des Westens.

Haus der Kulturen der Welt, 7.11.2014, nebenan weisen die Ballons zum 25. Jahrestag des Mauerfalls den Weg. Im Haus der Kulturen der Welt diskutiert Thomas Piketty seine Thesen. Na ja, die sind nicht neu, die sind nicht schön, aber schön schrecklich: Der Kapitalismus hat die Reichen reicher und die Armen ärmer gemacht. Na super.

Manchmal ist man sprachlos. Jetzt gibt’s nur noch was auf die Augen! Denn Brigitte schafft seine schreibenden Journalisten ab. Was nun? Aus Sicht des Verlagshauses konsequent. Es gibt zu viele Journalisten, die liefern auch pünktlich, jetzt kann man das auch zukaufen und Kosten senken.

Die landläufigen Vorstellungen, warum Märkte besser arbeiten, ist, dass sie Preise vergleichbar machen und deshalb, in einem Käufermarkt, die Tendenz zur Preissenkung herrscht. So arbeiten Märkte in einem entwickelten Markt. Die Leistung von Märkten in disruptiven, innovativen Umfeldern wird dagegen oftmals übersehen.

Es sieht so aus, als ob es auch ohne Weltregierung Vertreter des Weltgeistes in nationalen Insitutitionen geben könnte. Auch, wenn es länger dauert. Aus der FAZ vom 28.10.2014: DIENSTAG, 28. OKTOBER 2014 WIRTSCHAFT Finanzminister machen den Weg für das Weltfinanzamt frei Härtere Steuerregeln für Konzerne mas. BERLIN, 27. Oktober. Das Weltfinanzamt rückt näher. Mindestens 50 […]

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