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Archiv für März, 2010

Jetzt ist es sicher. Die Regierungskoalition hat ihren Gegner erkannt. Er heißt Opposition (welch ein Wunder). Rund fünf Wochen hat die Koalition jetzt Zeit, auf Angriff zu schalten und die Reihen zu schließen. Es wird spannend werden. Wie schnell vergessen die Wähler? Und wie einfach ist es, die öffentliche Agenda von internen Streitigkeiten auf gemeinsames […]

Zuweilen führt einen die Zeitungslektüre zu ganz grundsätzlichen Überlegungen. Zum Beispiel die Seite 3 der Süddeutschen vom 30.3.2010. Da reden Bank-„Berater“ über das Gebaren ihrer Geschäftsleitung. Unter dem Diktum der Prozess-Steuerung haben die Banken die Renditemaximierung zum Ziel erhoben. Die Mitarbeiter erhalten diese Geschäfts-„Philosophie“ mitgeteilt, strenges Controlling gewährleistet die Umsetzung dieser Vorgaben. Man kann die […]

Eine echte Räuerpistole, die Seite 3 Geschichte der Süddeutschen vom 29.3.2010, geschrieben von Hans Leyendecker und Klaus Ott. Der Aufmacher: Ist Herr Middelhoff pleite? Der selbsternannte Überflieger hat, so scheint es, in seiner Vermögensübersicht den Überblick verloren. Der Mann, der 2005 21 Mio € netto eingestrichen hat (das Wort verdienen wollen wir hier mal sein […]

Eine eigentümliche Woche (Der Beitrag wurde in der 11.KW begonnen). Die Telekom macht Bilanzpressekonferenz und redet über die Frauenquote. Die Regierung dilettiert weiterhin rum und verschenkt kostbare Zeit. Das Managermagazin kommt mit dem Titel „Im Griff der Giganten“ auf den Markt, zudem einer Story über Bertelsmann und die Frage, wie es mit der europäischen Währungsunion […]

(Anm: Der Text wurde 2004 verfasst). Gerhard Schulze hat ein Buch geschrieben, das vor dem Hintergrund der depressiven Seelenlage der Bundesrepublik eher ironisch klingt: Die Beste aller Welten. Das Buch enthält einige wegweisende Gedanken -auch für die politische und kommunikative Fragen.

Der Bamberger Professor Richard Münch hat eine Reihe sehr inspirativer und bemerkenswerter Bücher geschrieben. Sie helfen dem Leser, mit soziologischem Handwerkszeug Parallelwelten zu entdecken. Die Welt kann anders sein. Auch wenn sie uns derzeit alternativlos erscheint. Einige Thesen im Anschluss an die Lektüre von Münch 2006: Die akademische Elite. Zur sozialen Konstruktion wissenschaftlicher Exzellenz. Frankfurt […]

Die deutschen Verleger haben es nicht leicht. Zugegeben. Aber wenn sie jetzt mit der Forderung nach einem Leistungsschutzrecht durch die Lande ziehen, machen sie es sich -und uns, den Lesern- nicht einfacher. Weil sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Ein kleiner Blick über den Teich. Mit freundlicher Unterstützung der Süddeutschen Zeitung vom 27.3.2010.

In der Berliner Zeitung vom 26.3.2010 finden sich zwei bemerkenswerte Beiträge. Das breite Panorama über die arabischen Großfamilien von Andreas Kopietz und Julia Haak sowie ein längst überfälliger Kommentar von Sabine Rennefantz zu den Rahmenbedingungen der Sozialindustie. Eine Großaufnahme vor dem Beginn einer Integrationsoffensive der Mehrheitsdeutschen für ihre Minderheiten.

Die beschlossenen Reformen zu den Arbeitsgemeinschaften verdecken ein Problem: Das Geld auszugeben nicht bedeutet, dass es auch ankommt. Erste Reflektionen zur angeblichen Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik.

Was bleibt eigentlich von Obama? Wenn man sich „draußen in Lande“ umhört, nicht viel. Noch vor der heutigen Entscheidung über die Gesundheitsreform meine ich: Obama zeichnet eines aus. Er hat sich entschieden, die Gesundheitsreform zu „seinem Ding“ zu machen. Mit allen Konsequenzen.

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