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Archiv für April, 2010

Deutsche Innovationspolitik produziert hohe Sitzungsgelder, Spesenrechungen und wenig Ergebnisse. Einige Thesen, wie es anders gehen könnte.

Die Berliner Republik ist wieder auf das Modell des Rheinischen Kapitalismus verfallen. Doch anders als in der Nachkriegszeit, in der es darum ging, industrielle Strukturen wieder aufzurichten, geht es jetzt darum, im Wettbewerb mit jungen dynamischen Volkswirtschaften mit leistungsbereiter Bevölkerung und ehrgeizigen Führungsmannschaften, Innovationsführerschaft zu behaupten. Der FAZ vom 27.4. ist ein besonderer Einblick in […]

Nebst einigen Anmerkungen zur Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Integrationspolitik Wo setzt eigentlich gute Integrationspolitik an. Mein Eindruck: Anderswo als die „offizielle“ Integrationspolitik glaubt. Die kondensierte mehrheitsdeutsche Sicht auf die Dinge liest sich doch so: Sollen DIE Migranten, die nach Deutschland kommen, doch erst mal Deutsch lernen und sich hier anpassen. Dann können wir gerne weiter […]

Was bleibt von der re:publica2010? Als aktiver Beobachter der politischen Bühne und erstmaliger Besucher der re:publica ist mir eines aufgefalllen: Es gibt ein Neues Deutschland. Und dieses findet abseits der offiziellen Politik statt.

Worin steckt das Faszinosum des Begriffs Reflexive Modernisierung. Eine Begriffsbestimmung. Und eine wissenschaftspraktische Perspektiventwicklung.

Manche unter uns glauben, über das Netz würde die Welt neu erfunden. Geld spielt keine Rolle, Beziehungen, „Friends“ sind die Währung, die gespielt wird. Und soziale Netzwerke, das sind die großen, kostenlosen Wunderwerke der alles mit jedem Vernetzer, und „ich zeige der Welt mal, was ist heute gemacht habe“. Es ist alles so schön bunt […]

Afghanistan. Und wir.

Die Schlacht ist im vollen Gange! Aber nicht am Kundus, sondern der Krieg findet mitten in Deutschland statt. Die Salonlöwen laufen sich warm, um von den Leichen am Fluß auch noch ein Stück ab zu bekommen. Ein Trauerspiel, bei dem sich wieder einmal zeigt: Die Blöden sind die, die vor Ort sind.

In der Frankfurter am Sonntag (4.3.2010, Wirtschaft, S. 31) lese ich einen Beitrag von Georg Meck darüber, was Manager von Apple lernen können wollen. Es ist wie bei Obama. Man ahnt bereits dass eine Applemania die anderen Unternehmen nicht weiter bringen wird. Weil „die Produkte sexy zu machen“, zwar ein schöner Traum sind, aber nur […]