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Archiv für Mai, 2010

Koch geht. Fragen bleiben

Zur Perspektive der CDU nach Roland Koch Roland Koch hat den Hut genommen. Freiwillig. Jetzt könnte man sagen, das ist gut so, weil der Oberzündler der CDU ist weg. Aber ganz so einfach ist es nicht. Einen Blick auf den christlich-demokratischen Ausverkauf.

Es gibt so Überschriften, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die zum Beispiel nach der NRW-Niederlage der großen und der Pünktchen Partei. „Rivalen drängen Merkel nach rechts“, titelte die Berliner Zeitung the day after. Was sie damit wohl meint?

NRW hat gewählt. Es ist der erwartete Denkzettel für die FDP und Ministerpräsident Rüttgers geworden. Was viele noch nicht erkennen wollen: Die Partei, die sich den Berliner Politzirkus verweigert hat, die Grünen, stehen schon seit Jahren am Besten da. Wie man durch Ruhe bewahren Stärke gewinnen kann.

Anne Will. Oder Politik

Die Einschaltquote hätte man gerne gewußt. Und den Verlauf derselben. Denn wenn Anne Will am Sonntag abend scheinbar investigativ fragt, zeigt das nur eines: Dass Journalismus Teil des Problems, nicht Teil der Lösung ist.

In der Süddeutschen vom 30.4.2010, Wochenendbeilage kommentiert Petra Steinberger einen interessanten Vorgang. Die amerikanischen Militäs hätten den Einsatz von Powerpoints verboten. Der kurze Beitrag wird hier wiedergegeben, weil ich über etwas anderes reden will: Die Fehler, die entstehen, wenn man sich von den Schlachtfeldern Bilder macht. Dabei ist die Powerpoint, auf die hier Bezug genommen […]

Heribert Prantl hat uns eins mitgegeben. In seinem Einseiter über die Ernennung von Aygül Ozkan hat er in einer langen Tour’horizont die traurigen vergangenen vierzig Jahre deutscher Nichteinwanderungspolitik resumiert. Seine Zwischenbilanz über das Dilletieren der Deutschen Politik: „2005 kam das neue Zuwanderungsgesetz, das nicht Einwanderungsgesetz heißen durfte. Es hatte eigentlich, nach den Entwürfen von Expertenkommissionen […]