Nicht wirklich zum Lachen

Ein Bundespräsident, der nicht lügt, aber nicht ganz die Wahrheit sagt und jetzt schweigen lässt. Eine liberale Partei, deren Generalsekretär das sinkende Schiff verlässt. Eine Kanzlerin, die ein weiter so propagiert. Und noch immer: Die Tiefenerschütterungen des EU und des Euros, wir schlingern durch hohe Wellen. Was ist los in Deuschland?
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Wulff a.D.

Jetzt also auch der Traumschwiegersohn. Der ist ja inzwischen zum Bundespräsidenten herangewachsen. Hat sich sein Haus vom Unternehmerfreund finanzieren lassen. Aber, alles ganz sauber, über die Gattin, die schlaue. Deshalb alles ganz korrekt.

Vom Traumschwiegersohn zum Schweinchen Schlau in drei Sätzen. So schnell kann es gehen.

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Was grün Sinn macht.

Thesen zur Zukunft einer verunsicherten Partei.

Das Positive zuerst: Auch wenn die Grünen aus dem Takt gekommen sind, noch immer sind sie die Partei, die die besten Chancen hat, gestärkt aus den politischen Unsicherheiten herauszukommen. Sie trifft, noch, den richtigen Ton, sie hat keine langen Parteitraditionen zu integrieren, sie erfreut sich vieler Neumitglieder, die Perspektive „ernsthafte nachhaltige Entwicklung“ bleibt die richtige, zukunftsgewandte Fragestellung. Sie lautet: Wie können wir auf unserem Planeten intelligent, sozial verantwortlich und gut leben.

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Der Anfang des Neuen Griechenlands. Und das Ende der Eliten

Eine Casestudy. Griechenlands Papandreou hat überraschend entschieden, sein Volk zu fragen, ob es den Opfergang gehen will. Die europäischen Spitzenpolitiker sind wieder einmal empört, wollten sie das Problem auch wieder mal so hinmauscheln. Allein Frank Schirmacher hat in der FAZ heute begriffen, worum es geht: Demokratie ist Ramsch, lautet die Überschrift. Und in der Subhead ist alles gesagt: „Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit 24 Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.“ (mehr …)

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Kanzlerdämmerung. Mit Peer Steinbrück

Beim Schaulaufen von Gerhard Schröder haben die öffentlich-rechtlichen noch nicht so mitgespielt. Die Kür des Kandidaten fand gegen die Partei und mit dem Spiegel statt. Jetzt setzt Peer Steinbrück an. Mit Helmut Schmidt an der Seite. Und Günter Jauch hat die Change genutzt, seine Sendung zur Krönungsmesse zu machen. Was dabei so alles auffällt.

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Occupy the World. Warum es so weitergeht

Es gibt einen Zusammenhang. Einen Zusammenhang zwischen den Bewegungen in den islamischen Ländern, Stuttgart 21, den Piraten und der Occupy Bewegung. Der ist, dass sich die Menschen nicht mehr sagen lassen wollen, wo es lang geht. Weil sie tagtäglich sehen, dass es so nicht mehr weitergeht. Eine Zwischenbilanz und ein Ausblick. (mehr …)

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Wie sich die Medien ihr eigenes Grab schaufeln. Und das der Journalisten dazu

Ich lese gerne. Ist ja nicht mehr so häufig. Ich hatte in meinem Leben, gemäß meiner Tätigkeit bereits mehrere Zeitungsfavoriten, die Frankfurter Rundschau, als ich Pädgagogik studiert hatte und wegen ihrer Dokumentationsseiten, später die Süddeutsche, weil sie so schön schreibt, jetzt ist es mehr die FAZ, die einzige deutsche Tageszeitung, die es schafft, ihren Horizont, und zwar kontinuierlich, über Deutschland hinaus auszuweiten. Und die einzige Tageszeitung, die zu fast allen großen Themen, Integration, Sarazzin, Internet und Neue Medien, wirklich große Debatten anzettelt. Gabor Steingart hat aus dem Handelsblatt, was ich längere Zeit gerne gelesen habe, bevor die Verlagsgruppe zum Lemming der Neolibs wurde, nicht nur downgesized, sondern auch scharf und mutig gemacht, deshalb rückt das Abo wieder näher. Ach ja, aus Gewohnheit und Treue lese ich auch noch die ZEIT. Aber das wäre schon wieder ein anderes Thema.
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Habemus Christian! Über die Wiederauferstehung der bayerischen Sozialdemokraten.

Jetzt haben sie also einen König, die königlich bayerischen Sozialdemokraten. Und gleich einen Sonnenkönig dazu. Was tun mit dieser Ungleichzeitigkeit. In Baden-Württemberg wird über mehr Partizipation geredet, in Bayern das Parteientum quasi abgeschafft. Hier ein eigenwilliger Seehofer, selfmademan von eigenen Gnaden, dort der Sonnenkönig (FAZ von heute), gereift in der südlichen Sonne der Münchener Provinz. Es kann losgehen.
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Warum die Berliner Nachwehen wie Bocksgesänge klingen

Jetzt hauen sie aufeinander ein, die Berliner Wunschpartner von Rot und Grün. Das müsste nicht weiter interessieren, wenn es nicht den Blick auf die Unterkonstruktion frei gäbe. Und siehe da, das Boot ist leck. Nur merken das die Streithähne auf dem Oberdeck halt nicht.
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Vor’m Anfang das Ende. Zu Rotgrün in Berlin.

Ok, lag ich mit meiner Prognose also richtig. Ne Wette gewonnen. Aber was fällt mir auf, wenn ich in die Zeitung sehe?

Die Spitzengrünen gerieren sich plötzlich wie alle anderen. Lessons NOT learned. Will heissen, sie kritisieren die SPD und spielen die Unschuldslämmer. Na, Männer, Frauen, wie wäre es mit etwas Reflexivität? Zu befürchten ist, dass die Dolchstoßlegenden konserviert werden und der eigene Anteil dazu auch. Der Täter muss immer auch ein Opfer finden, das passt.
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Alles auch Handwerk. Über Fehler in der Politik

Wie sich die Zeiten ändern. Waren die Grünen vor wenigen Wochen noch „Kings of the Saloon“, scheint die Gunst der Stunde zu schwinden. Der Indikator: Ein olles Stück Autobahn, zwischen rot und grün zum Gesslerhut hochstilisiert. Wer soll jetzt dem anderen die Schuhe küssen?
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