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Archiv für Oktober, 2011

Wie man Politik besser nicht macht

In der Berliner Zeitung kann man lesen, dass SPD und CDU in den Berliner Koalitionsverhandlungen eine dritte Variante für Kennzeichnung von Polizisten diskutiert. Die beiden Varianten der Uniformschilder, Nummern oder Zahlenkombination, sollen durch ein rotierendes System ergänzt werden. Nach einer bestimmten Zeit wechseln die Nummern. wie blöd ist das denn…… Solange Politik sich auf so […]

Beim Schaulaufen von Gerhard Schröder haben die öffentlich-rechtlichen noch nicht so mitgespielt. Die Kür des Kandidaten fand gegen die Partei und mit dem Spiegel statt. Jetzt setzt Peer Steinbrück an. Mit Helmut Schmidt an der Seite. Und Günter Jauch hat die Change genutzt, seine Sendung zur Krönungsmesse zu machen. Was dabei so alles auffällt.

Es gibt einen Zusammenhang. Einen Zusammenhang zwischen den Bewegungen in den islamischen Ländern, Stuttgart 21, den Piraten und der Occupy Bewegung. Der ist, dass sich die Menschen nicht mehr sagen lassen wollen, wo es lang geht. Weil sie tagtäglich sehen, dass es so nicht mehr weitergeht. Eine Zwischenbilanz und ein Ausblick.

Ich lese gerne. Ist ja nicht mehr so häufig. Ich hatte in meinem Leben, gemäß meiner Tätigkeit bereits mehrere Zeitungsfavoriten, die Frankfurter Rundschau, als ich Pädgagogik studiert hatte und wegen ihrer Dokumentationsseiten, später die Süddeutsche, weil sie so schön schreibt, jetzt ist es mehr die FAZ, die einzige deutsche Tageszeitung, die es schafft, ihren Horizont, […]

Spitzenkandidat? Oder nicht?

Nach den Wahlkämpfen von Stuttgart und Berlin diskutieren die GRÜNEN über den Sinn von Spitzenkandidaten. Einige Thesen dazu, daß es nicht um das Ob, sondern das Wie es geht.

Die Fahrt durch vernebelte Wälder geht weiter. Die Europäischen Länderchefs versuchen sich weiter im Währungsretten, die Bürger schauen atmenlos, ratlos zu. Und die Welt dreht sich weiter. Noch!

Jetzt haben sie also einen König, die königlich bayerischen Sozialdemokraten. Und gleich einen Sonnenkönig dazu. Was tun mit dieser Ungleichzeitigkeit. In Baden-Württemberg wird über mehr Partizipation geredet, in Bayern das Parteientum quasi abgeschafft. Hier ein eigenwilliger Seehofer, selfmademan von eigenen Gnaden, dort der Sonnenkönig (FAZ von heute), gereift in der südlichen Sonne der Münchener Provinz. […]

Jetzt hauen sie aufeinander ein, die Berliner Wunschpartner von Rot und Grün. Das müsste nicht weiter interessieren, wenn es nicht den Blick auf die Unterkonstruktion frei gäbe. Und siehe da, das Boot ist leck. Nur merken das die Streithähne auf dem Oberdeck halt nicht.

Ok, lag ich mit meiner Prognose also richtig. Ne Wette gewonnen. Aber was fällt mir auf, wenn ich in die Zeitung sehe? Die Spitzengrünen gerieren sich plötzlich wie alle anderen. Lessons NOT learned. Will heissen, sie kritisieren die SPD und spielen die Unschuldslämmer. Na, Männer, Frauen, wie wäre es mit etwas Reflexivität? Zu befürchten ist, […]

Wie sich die Zeiten ändern. Waren die Grünen vor wenigen Wochen noch „Kings of the Saloon“, scheint die Gunst der Stunde zu schwinden. Der Indikator: Ein olles Stück Autobahn, zwischen rot und grün zum Gesslerhut hochstilisiert. Wer soll jetzt dem anderen die Schuhe küssen?