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Archiv für Juni, 2013

Welche Rolle hat die Geldpolitik in der aktuellen Krisenaufstellung? Der FAZ Beitrag beschreibt ganz anschaulich, wie die Rollenverschiebung stattfand. War Geldpolitik erst nur für die Frage der Geldwertstablitiät verantwortlich, hat sich ihre Rolle längst verschoben. Sie sind zu den heimlichen Stabilitätsversprechensproduzenten der Politik geworden: Aus Angst vor der Wahrheit und der Ratlosigkeit, wie man mit […]

Ich habe mich schon immer gewundert, was die ganzen Politiker so rumtwittern. Müssen die eigentlich nicht arbeiten? Oder ist das Arbeit? Und sollten sie das als Arbeit betrachten? Oder besser nicht? Peter Altmaier war gestern in Auerbachs Keller. Wahrscheinlich war er doch nur essen (ja, das ist jetzt bissig), aber er hat an Mephisto gedacht. […]

Die albernste Debatte, die es momentan gibt, ist diejenige, die versucht, Markt und Staat gegeneinander aufzustellen. Das stimmt schon deshalb nicht, weil auch die Immobilienblasen der USA mit freundlicher Unterstützung der US Regierung, aber auch mit dem anlagesuchenden Geld der deutschen Landesbanken, mit ebenso freundlicher Unterstützung der Deutschen Bank, genährt und weiter aufgeblasen wurden. Wer […]

Oftmals sind es die Extremfälle, die auf die Funktionsbedingungen des Normalfalls verweisen. Der Beitrag der FAZ über die Universität von Vigo lässt sich auf vielfache Weise lesen: Über die Folge übermäßigen Mittelflusses in arme Regionen (und die damit zusammenhängende Blüte von Korruption), die Entstehung von Korruption, die Reichweite von Korruption, die auch parteiübergreifend sein kann […]

…. vor allem sich selber. Und flux wie er ist, hat Frank-Jürgen Weise das schon vorab erkannt und Selbstkritik geübt. Reflexive Machtausübung eines Monopolunternehmens. Sehr klug, sehr gut. Für die Behörde.

Eine OECD-Studie, so meldet die Süddeutsche in ihrer Ausgabe vom 26.6.2013, bilanziert. Deutschland hat nur 28% Akademiker, aber weniger Arbeitslose als die übrigen europäischen Länder mit zum Teil bis zu 40%% Akademiker. Zeit, sein eigenes Bild zu revidieren. Die Priesterherrschaft der Intellektuellen (Helmut Schelsky) wird entzaubert. Um es in ein extremes Bild zu bringen: Eine […]

…. ein Blanceakt mit unsicherem Ausgang. Der Westen, der mit dem Ende des Ostblocks scheinbar den Sieg errungen hat, muss sich neuen Herausforderungen stellen. Sie lautet: Wie ernst nehme ich mich selbst. Urteil des us-amerikanischen Supreme Courts: Schwarze werden nicht mehr diskrimiert, also wird das Diskriminierungsverbot ausgehebelt. Spiegel online berichtet

Ohne weiteren Kommentar:

Nein, es geht nicht darum, unpolitische Stimmung gegen „die da oben“ zu verbreiten. Aber es geht darum, wahrzunehmen, was läuft. Um zu verstehen, was sich tut. Die Frage ist, wofür man sich bei der nächsten Bundestagswahl entscheiden soll: Für zwei sehr programmatische Parteien, die leugnen wollen, das der Machtverlust der Politik ihre ambitionierten Buchstabensuppen schon […]

Was für ein wunderbarer Kommentar! Was für eine schonungslose Beschreibung der Hirnlosigkeit des Hauptstadtjournalismus. Politich getarnte Klaschreporter. Und, mit wenigen Ausnahmen, nicht mehr. Die wahre Ursache der Erosion der Tageszeitungen. P.S. Es geht nicht um mehr oder weniger Journalisten. Es geht um weniger, aber besseren und gründlicheren Journalismus. Analytisch und investigativ. Nicht mehr von der […]

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