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Archiv für Juli, 2013

Das kommt mir natürlich entgegen. Wisßenschaftler haben untersucht, ob Brainstormings gut für bessere Lösungen sind. Sind sie nicht, berichtet die Frankfurter Allgemeine. Streit ist die Form, in der die besten Lösungen geboren werden. Siehe untenstehendem Beitrag. Ich würde immer noch hinzu fügen, Streit, wenn es die Lust an der Erkenntnis ist, oder, wenn große Egos […]

Kurt Kister hat Recht. Der Springer Verlag ist bald kein Verlag mehr. Es könnte aber sein, dass er auch nicht Recht hat. Da muss er sich nur mal im eigenen Verlagshaus umsehen. Seine Verlegereigner sind schwäbische Rechenstab-Besitzer, die sich, wie man aus dem Stuttgarter Mutterhaus hört, auch gerne als Provinzpolitische Strippenzieher gerieren. Mit Journalismus hat […]

Ein wirklich kluger Kommentar von Karl-Heinz Büschemann in der Süddeutschen. Daß man irgendwann mal auf Cromme rumtrampelt, war zu erwarten, er hat sich mit seiner Säuberung zu viele Feinde gemacht. Ob und wie er das Unternehmen nachhaltiger aufgestellt hat, ist schwer zu beurteilen, derzeit sieht es so aus, dass zu schnell die Powerpoint-Methode angewandt wurde, […]

Das Thema Marktdesign ist nicht so trivial, wie es aussieht. Zum Beispiel in Sachen Internetportale. HRS, das wissen alle, ist eine feine Sache, wenn man viel unterwegs ist. Man spart sich einfach den Aufwand und die Kosten, einzelne Hotels rauszusuchen. Und auch, wenn man immer wieder ins selbe Hotel geht, ist es einfacher, über HRS […]

Heute morgen hatte ich mich noch gewundert, warum eigentlich Gesundheitsminister Bahr jetzt was gegen den Spitzenverband der Krankenkassen sagt. Gab es eigentlich keinen Grund. Postwendend die Antwort: Der Spitzenverband spricht sich dafür aus, auch den Apothekenmarkt dem Wettbewerb der Anbieter auszusetzen. Sprich, die Apothekenkette winkt wieder. Ein Schelm, wer sofort denkt, die Partei des freien […]

Weil meine These ja immer ist, dass sich die Dinge anders entwickeln als geplant (oder als Politik denkt), hier ein Beispiel. Afrika wächst. Sponsert by Deutsches EEG. Besser als Entwicklungshilfe.

Es sind dann ja immer einzelne, faszinierende Menschen, die mit ihren Fähigkeiten, -und manchmal mit ihre Sturheit-, die Welt weiter bringen. Howard-Yana Shapiro hat sich seinen Ruf als notorischer Weltverbesserer hart erarbeitet. Aber er wirkt keineswegs verbissen, sondern souverän und gelassen. Dem Wissenschaftler geht es um die Sache, nicht um Äußerlichkeiten. Silvia Liebrich in der […]

Wenn jetzt statt Risikobewusstsein Risikoscheu und Sanftmut die politische Diskussion bestimmen, ist das gefährlich für unsere Gesellschaft. Die Umweltbewegung, soweit zur Klarstellung, war und ist wichtig für unsere Gesellschaft. Wenn Sie ihre Rolle und endlich ernsthafte Gegner findet. Aber daran mangelt es zusehends. Aber nochmal von vorne.

Dem Beitrag von Herrn Seitz gibt es nichts hinzuzufügen Außer, dass das auch für die Hilfe innerhalb Europas gilt.

Dem kann man nichts hinzufügen. Die Botschaft, frei übersetzt: Eine zunehmende Weilgesellsxahft hat Grossrisiken. Neben dem atomaren, den Finanzrisiko, dem Terrorrisiko ist jetzt das Freiheitsrisiko hervorgetreten. Allen Risiken gemeinsam ist, dass ihnen keine Institutionen gegenüberstehen, die diese Risiken, die allesamt technologische Risiken sind, regeln könnten. Wenn also Institutionen nicht vorhanden sind oder in ihrer Rolle […]

Die meisten von uns würden sagen, nee, wirklich nicht. Tatsächlich müsste man erst einmal überlegen, was die Folgen wären, abwägen. Und dann entscheiden. Klar ist der Vorteil: Weil die Zahl von Nebenschauplätzen, unterschiedlichen Agenden etc. wegfällt und sich alle auf den Weg machen können, was Neues zu entwickeln, wäre das schon eine Chance. Der pysychologisch […]

Man muss sein Bild von der Kanzlerin klar halten. Ihre Stärke, das Vier Augen Gespräch, Loyalität geht für Sie von innen nach aussen, von den Themen, die ihr wichtig sind, zu den Themen, die ihr nicht wichtig sind. Sozusagen eine Matrixstruktur der Führung. Jetzt hat sie auch den geprügelten Hund der französischen Sozialisten eingefangen. Wie […]

Es fallen einem ja nur wenige Aktivitäten ein, in denen man Politikern Leistungsfähigkeit unterstellt. Was fällt mir spontan ein? Die Energiepolitik der ersten rotgrünen Regierung mit Einspeisevorrang der regenerativen Energien war ein solcher Erfolg, auch wenn wir jetzt an seinen Folgen leiden. Schließlich leiden wir an den Leiden des Erfolgs dieses Gesetzes. Es hat einen […]

Traurig, aber wahr. Außer Augenmaß in der Eurokrise hat diese Regierung nichts bewegt. und noch trauriger und wahrer: So wie die Opposition sich darstellt, würde sie das Gänze nur noch schlimmer machen. Eine neue Variante von Alternativlosigkeit. Bestens beschrieben im Handelsblatt.

Chris Christie, ein dicker Amerikaner. Eigentlich ein No Go. Aber er zeigt, wie man mit „No Go“ umgehen kann. EiN Argument gegen alle, die meinen, man muss immer die ausgetretenen Wege gehen.

Zuweilen hilft der Blick des Historikers, zu erkennen, wie eng die herrschende ökonomische Diskussionslage ist. Hier am Beispiel Inflation, Arbeitslosigkeit und Geldmarktpolitik. Man erkennt, der Fokus auf die wichtigsten Parameter ist fast willkürlich. Begriffe wie Paradigmenwechsel werden plötzlich greifbar. Das alles klingt, als benötige die Diskussion das, was man neudeutsch Reframing nennt,

Lothar Rühl hat Recht. Ich kann zwar nicht beurteilen, ob jetzt 1000 oder 600 Soldaten richtig sind, um nach dem Abzug der Truppen Stabilität zu ermöglichen. Aber die Logik, nach dem das Ganze verhandelt wird, ist klar: Zwei links, zwei rechts, zwei fallen lassen. Die Sicherheit der Restbesatzung der deutschen Befreier, steht auf dem Spiel. […]

Es beschleicht einen kein gutes Gefühl, wenn man jetzt liest, dass Brüssel mehr in Innovation investiert. Schon 2000 haben die EU Regierungschefs beschlossen, Europa zur technologisch führenden Region der Welt zu machen, rausgekommen ist dabei eigentlich nichts. Außer Schulden natürlich.

Zwei Anmerkungen zur Debatte zwischen Steinbrück und Sandel im Philosophie Magazin.

Es sind die unspektakulären Beiträge, die einen oft ins Grübeln bringen, wie der folgende. Da geht es um das Stichwort „Individuelle Förderung“, das bei allen Politikern hoch im Kurs steht. Die Aneignung dieser Begriffe, ohne die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, das ist die Folge wachsender Politisierung. Es entsteht politisch korrekter Neusprech, weil auf der […]

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