Open your eyes! There is an Alternative!

Die Alternative zum Veggieday heißt vielleicht Kunstfleisch! Kling jetzt ekelig, aber auch Hühnerställe sind kein Idyll. Was wir alle lernen müssen, ist, dass wir nicht in die Zukunft sehen können. Was wir demütig erkennen sollten, ist, dass es mehr Optionen gibt, als und möglicherweise durch unser Weltbild erscheint. Was Grüne besonders ernst nehmen müssen, ist, dass ihr kein-fein-schnuckelig-Weltbild EINE Leididee ist, anhand derer man erforschen kann, ob es, in der Energiepolitik beispielsweise, nicht anders geht als mit fetten Kohle- und Atomkraftwerken. Aber dass ein dezentrales Energiesystem noch lange nicht heißt, dass alles klein sein muss. Das Internet beispielsweise ist es ja gerade nicht.

Die Vorstellung des ersten Kunstfleischburgers bedeutet noch nicht die Lösung aller Probleme. Es ist erst ein Anfang. Aber wenn dieser Anfang, anders auf die Dinge zu sehen, als wir es bisher tun, politisch blockiert wird, fährt Deutschland ins Abseits. Die Grünen sind in dieser Frage Matchmaker. Schaffen sie es, sich von ihrem klein und fein Weltbild zu lösen und wieder neugierig in die Welt zu gucken? Ralph Fücks Buch „Intelligent wachsen“ ist ein erster Anfang dazu. Mal sehen, was nachkommt.

P.S. eine Literaturempfehlung habe ich auch: Paul Feyerabend, Wider den Methodenzwang (für die Wissenschaftler unter uns) und „Erkenntnis für freie Menschen“, auch 1978 könnte man schon zeitlose Bücher schreiben!

Wie die Süddeutsche über die Kunstfleischpremiereessensveranstaltung berichtet hat:

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Postheroisches Handeln. Was für ein schöner Begriff!

Es ist ein Begriff, an dem ich hängen geblieben bin: Postheroisches Händeln. Dirk Baecker bürstet die Aufregung der Welt über die Allmacht der digitalen Strukturen gegen den Strich. Nicht ganz einfach verständlich. Was er sagt: Im Grunde verlieren alle Dinge ihren Zauber, wenn man sie hinterfragen lernt, nicht jeder blöden Entwicklung nachrennt, sondern beginnt, auch deren Begrenzungen zu sehen. Die Fehler statistischer Erkennungsmethoden, die Grenzen des Ahochfrequenzhandels usw. Postheroisches Handeln, heißt ganz einfach, sich die Dinge im Zusammenhang ansehen, nicht einfach dem hochverdienten Geld nachrennen, sondern drauf zu gucken, wo etwas bewegt werden kann. Und mit wem. früher hieß das, das Bohren dicker Bretter. (mehr …)

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Grün nervt. Warum eigentlich?

Und jetzt noch der Veggieday. Grün nervt. Ein bißchen verwundert mich das eigentlich schon. Wir wissen alle, dass vegetarisch essen besser wäre. Dass wir vernünftig sein müssen, um die Erde in der richtigen Art unseren Kindern zu hinterlassen, dass wir uns ändern müssen, damit auf dem Planeten Platz für alle ist, und und und….
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Kann eine westliche Nation überhaupt einen Krieg führen? Ernst gemeinte Frage.

Nach dem Krieg waren die Deutschen international sehr zurückhaltend, eine Friedensnation. Rotgrün hat begonnen, den unbedingten Pazifismus über militärische Einsätze aufzubrechen, um eine „normale“ Nation zu werden, auch international wieder eine „normale Rolle“ zu spielen. Es folgten die Einsätze im Kosovo und in Afghanistan.

Was aber aussteht (und zwar von allen Parteien), das ist eine differenzierte Bewertung solcher Auslandseinsätze.

Dabei stellen sich folgende Fragen:
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Sport ist Mord. Rufmord zumindest manchmal.

Erik Zabel hat gedopt. Das ist wie Hund beißt Mann. Man wusste es, jetzt ist es lediglich aktenkundig. Und die Arbeitgeber von Erik Zabel kündigen die Verträge, Business at usual, Helmut Kohl hätte gesagt „und die Karawane zieht weiter.“ Die Frage ist nur: Wohin? Der anhängende Beitrag der FAZ von Prof. Schürmann beschreibt das Problem des Leistungssports mit seinen gefallenen Helden. Immer sind es Einzelfälle, fast immer vergangene Einzelfälle, immer beschwören alle, dass jetzt alles ganz anders ist. Und forschen weiter, wie Leistungssteigerung mediakamentös gefördert werden kann.

Man kann darüber moralisieren, das Ganze verurteilen, sich weit davon distanzieren. Und wenn man, was ich nicht bin, in diesem Entertainment-Geschäft tätig ist, stellt sich die Frage, was jetzt.
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New Politics. Wie eine amerikanische Kommune den Finanzmärkten Contra gibt

Richmond, Kalifornien hat sich entschieden. Die Finanzmärkte haben gezockt, jetzt müssen sie bluten. Wenn die Stadt jetzt mit Zwangsenteignungen drohen, weil sie Massenzwangsräumungen befürchten, ist das eine gute Idee, diejenigen bluten zu lassen, die das Deseaster angerichtet haben. Es geht darum, die Definitionsmacht der Finanzmarktakrobaten zu brechen.

Gut gemacht! Eine intelligente Idee, wie man Finanzinstitute mit den eigenen Mitteln schlägt.
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