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Archiv für März, 2015

Die langen Wellen. Fangen wir 45 an. Von Politik wollte damals niemand etwas wissen (ausser die Verfolgten). Die Deutschen nahmen das Geschenk der Demokratie dankbar an. Und arbeiteten am Wiederaufbau. Die unpolitische Aufbauphase Westdeutschlands. Alte Nazis durften mitmachen, solange sie nicht zu auffällig waren. Die ostdeutsche Alternative übte mäßigende Wirkung aus. Sozialpartnerschaft als die westdeutsche […]

„Viele Wohlstandskinder wollen sich nicht um die Ökonomie kümmern, weil sie sich nie um sie kümmern mussten. Sie sind das, was man verwöhnt nennt, bis zur Dekadenz. Ihre moralischen Überhöhungen sind vor allem Ausdruck einer unglaublichen Arroganz gegenüber all jenen sozialen Aufsteigern auf diesem Planeten, die unter schwierigsten Bedingungen ihre Grundbedürfnisse sichern müssen.” Link zum […]

Was ist heute noch links? Eine ernst gemeinte Frage. Und warum hilft es nicht, den Untergang der Welt zu beschwören. Auch Fünf vor Zwölf Rhetorik kann sich abnutzen, wenn längst fünf nach Zwölf ist. Und immer noch alles steht. Sich ein ganzes Wochenende auf einen grünlinken Wirtschaftskongress zu setzen, bedeutet zwar, unter lauter netten Menschen […]

Ich bin nicht der klassische Besucher grünlinker Veranstaltungen. Aber hin und wieder, zur Vermessung der nachwachsenden Generation, kann es ganz nutzlich sein. Was mir bei Grün.Macht.Mensch so auffällt.

1) Vielleicht liegt schon darin der Fehler: Es soll eine Erzählung geben. Eine Erzählung hat in Hollywood und Deutschland immer einen guten Ausgang. Wir sind auf der Winnerside. Mir fällt dazu ein: Eine westdeutsche Nachkriegsidee. Alles ist rettbar. Die grüne Variante: Wenn wir es politisch in die Hand nehmen. Migrantenstories sind da ja anders. Sie […]

Fast hätte ich ihn überlesen, den Beitrag über die grüne Kreuzberger Bürgermeisterin Monika Herrmann im aktuellen Spiegel (12/2015). Der Beitrag zeigt die Ratlosigkeit einer grün-linken Politik, die sich zum Agitator hat machen lassen, die eigene Verantwortlichkeit aber nicht annimmt. Nämlich, Flüchtlingspolitik in dem Rahmen zu machen, den eine Berliner Bezirksbürgermeisterin hat und nicht aus dieser […]

Ich bin überzeugter Demokrat. Was mich aber nervt, ist die rituelle Wiederholung von Formuierungen, ohne deren Inhalt zu kennen. Das, was sich links nennt, haut immer auf den Neoliberalismus ein, um davon abzulenken, dass der westdeutsche Wohlfühlkapitalismus und die Wohlfühl- und Bestellt-geliefert Demokratie schon längst passe sind. Wer in die verschiedenen europäischen Länder sieht, erkennt, […]