Digitalize your life! Oder besser nicht?

Die Zeit dieser Woche hat wieder einen dieser erschreckenden Artikel aufgesetzt, wie wir alle in Zukunft fremdgesteuert werden könnten. Von Algorithmen und dunklen Mächten (die zuweilen in hellen Gewändern daherkommen). Ich war letzte Woche auf dem SUMA-EV-Kongress zum Thema „Offener Web-Index und andere Mittel, sich gegen Überwachung im Internet zu wehren“ und obwohl der Titel etwas reißerischer formuliert war als ich es hier wiedergebe, war es ein sehr interessanter Kongress, auf der junge Wissenschaftler und ältere Experten und Menschen mit Meinung mit Neugier und Haltung sich mit der Frage auseinander gesetzt haben, wo es hingeht mit dem Internet (Google als Suchmaschine ist da eine Art Flaschenhals) und was man tun könnte, um das Netz als Ort des Dialoges, des Austausch, des Findens, als Agora und als Marktplatz einer globalisierten Welt wiederzubeleben (anstatt, so der momentan grassierende Angstvirus, das Netz als Ort idealer Überwachung).

Ein paar Überlegungen dazu.
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Die Gesundheitskonto der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Und warum ich befürchte, dass daraus nur Unfug gemacht wird.

Spreestadt Forum (hingehen!!!), 09.02.15, Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke, Institut für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht, Technische Universität Berlin und Dr. Dennis A. Ostwald, Geschäftsführer von WifOR, Darmstadt
Was ist uns die Gesundheitswirtschaft wert?

Der Gegenstand der Betrachtung: Welche Bedeutung hat die Gesundheitswirtschaft volkswirtschaftlich (der TEil von Dr. Oswald) und was könnte der Gesundheitsnutzen sein.

Der empirische Verdienst dieser beim Wirtschaftsministerium angesiedelten Thematik: Mal zu beleuchten, dass Gesundheitswirtschaft nicht nur Kosten sind, sondern dem auch ein volkswirtschaftlicher und Gesundheitsnutzen gegenüber stehen.

Ist passiert, jetzt kann gefühlt jeder sagen, dass jeder 10. Arbeitsplatz von der Gesundheitswirtschaft abhängt. Damit ist es auch gut.

Ich fürchte mich vor den weitergehenden Aussagen.
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Fairer Systemwettbewerb zwischen PKV und GKV. Ein Konzept des hche der Uni Hamburg.

Wie kann das Gesundheitssystem besser werden? Anmerkungen zum Konzept von Prof. Mathias Kifmann und Prof. Nell, hche, Uni Hamburg.

Die Luft ist etwas raus im der Frage Systemwettbewerb PKV/GKV. Die Bundestagswahl hat gezeigt: Auch wenn die politische Öffentlichkeit gnz elektrisiert war von der Idee Bürgerversicherung, die Wählerinnen und Wähler waren es nicht, zu komplex ist die Materie, als dass Bürgerinnen und Bürger ihren Wahlstift dadurch umlenken würden.
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Ein Abend mit Eugen Münch. Zum Auftakt des 52. Jahrgangs des Krankenhausseminars der TU Berlin

25 Jahre nach dem Mauerfall. Was im Krankenhauswesen bewegt und bewegen wird, lautet der möglicherweise selbstironische Titel des 52. Krankenhausseminars. Wer die Selbstironie nicht versteht: Nirgends sind die institutionellen und regulatorischen Mauern so hoch wie im deutschen Gesundheitswesen. Insofern war es wirklich mutig, den Mauerschleifer Nr. 1, Eugen Münch, einzuladen, um seine Vision des Krankenhauswesens vorzustellen.

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Think twice. Wie denken, wenn sich alles ändert? Am Beispiel der Pharma-Industrie

Darum geht es: Die Welt ändert sich, aber wir denken noch in den Figuren und Modellen von gestern. Besonders die Politik, die das Gemeinsame bewahren soll, hat damit ein Problem. Sie läuft damit den Tatsachen hinterher. Warum unser westliches Denken nicht mehr funktioniert. Ein paar Gedankensplitter.
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Winds of Change. Oder doch nur laues Lüftchen?

Wie viel Reformkraft steckt im Versorgungsstärkungsgesetz? Der BMC hat gerufen. Und viele sind gekommen, um an einer informativen Veranstaltung teilzunehmen.

Gut: Die Offenheit des Ministeriums, den Referentenentwurf in einer Diskussion zu erläutern. BMG-Vertreter Orlowski betonte denn auch, dass die Einwände durchaus noch Gehör finden würden.
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Bei der PKV tut sich was. Warum redet eigentlich niemand drüber?

Wenn wir PKV-Chef Laue folgen, hat sich im PKV-Bereich doch einiges geändert. In einem Interview in der Berliner Zeitung bilanziert er, was passiert ist.
Auch wenn SPD und Grüne der PKV immer noch den Garaus wünschen, in ihrem eigenen Interesse (Abgeordnete, Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, also die PKV-Kunden sind auch SPD- und Grünwähler) sollten sie einmal einpreisen, dass die PKV wirklich Hausaufgaben gemacht hat. Das ist gut im Sinne von „Mehr Qualität und Kundenorientierung. (mehr …)

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Warum Märkte besser arbeiten

Die landläufigen Vorstellungen, warum Märkte besser arbeiten, ist, dass sie Preise vergleichbar machen und deshalb, in einem Käufermarkt, die Tendenz zur Preissenkung herrscht. So arbeiten Märkte in einem entwickelten Markt. Die Leistung von Märkten in disruptiven, innovativen Umfeldern wird dagegen oftmals übersehen.

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Der niedergelassene Arzt ist tot! Aber reden darüber will keiner.

Warum scheut im deutschen Gesundheitssystem eigentlich jeder klare Töne. Antwort: Das ist die Folge des Kuschel-Kuschel, wir planen alles im Konsens. Auch der Sachverständigenrat des Gesundheitssystems will die Selbsteinschläferung des Gesundheitssystems nur modifizieren. Einige Live-Anmerkungen aus dem Symposium am 30.9.2014.

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Experten der Ex-Post-Analyse. Warum auch der #Sachverständigenrat im #Gesundheitswesen #svr dieses nicht retten kann.

 

Der Sachverständigenrat für Gesundheitsfragen stellt am heutigen 30.9. sein Gutachten „Bedarfsgerechte Versorgung – Perspektiven für Ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche“ zur Diskussion. Hermann Gröhe wird da sein. Es wird wieder mal nett werden. Weil auch der Sachverständigenrat die Scheuklappendenke des deutschen Gesundheitswesens nicht zu überwinden vermag. Eine kritische Replik.

Schon in der Pressemitteilung zum Gutachten wird die Denke der Gutachter deutlich. Dort heißt es: „Unsere Analysen zeigen, dass die bisherigen Maßnahmen bei weitem nicht ausreichend sind, um einer sich abzeichnenden Unterversorgung in strukturschwachen, ländlichen Regionen entgegenzuwirken.“ Und auch, wenn der Sachverständigenrat, ja, endlich, mal deutlich macht, dass neben „stärkeren Anreizen für eine Tätigkeit in ländlichen Regionen“ auch „entschlossene Maßnahmen zum Abbau von Überversorgung in Ballungsgebieten“ ergriffen werden sollen, bleibt das ein fast homöopatischer Hinweis. Man könnte darüber auch anders sprechen. (mehr …)

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Gesundheit, ganz krank. Wie ein wisssenschaftlich konzipiertes Honorierungssystem in der Praxis ankommt.

Ein Bericht aus der brandenburgischen Provinz. Während Politiker von einem gesellschaftlich verantwortlichen Gesundheitssystem sprechen und immer neue, wissenschaftlich gestützte Abrechnungspositionen erfinden (lassen), haben die Ärzte das Ganze auszubaden. Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, wie das Bad für einen brandenburgischen Landarzt aussieht. Was heißt: Nicht immer sieht man oben, was unten rauskommt. Die Frage bleibt: Wie es anders laufen könnte.

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Mehr Wissen. Um nichts tun zu müssen. Unser Gesundheitswesen.

Die Gesundheitspolitik erstickt in Studien. Was der IS ihre Kalaschnikow, ist dem Gesundheitssystem die Studie. Dauerfeuer im eigenen Interesse. Ziel: Den Gegner im System unter Druck setzen. Gesundheitspolitik, das ist Stellungskrieg mit regelmässigen Feldgottestdiensten. Aber was würde tatsächlich etwas ändern?

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Über den Preis von Medikamenten

Selten ist ein Preismechanismus, wie er den Politikplanern von G-BA und IQWiG vorschwebt, so klar beschrieben worden wie in dem Beitrag von ANDREAS GERBER-GROTE in der taz vom 30.9.2014. Auf den ersten Blick überzeugt die Argumentation. In Kurzform: Die Gesellschaft hat das Recht, zu entscheiden, ob der Nutzen eines neuen Präperates seinen Preis rechtfertigt. Es gibt Mittel und Wege, statistisch Zusatznutzen gegen Zusatzfinanzierung aufzurechnen. Ein Verfahren wird dabei vorgestellt. Es klingt ganz plausibel.

Wenn es bei den Verhandlungen tatsächlich darum ginge, dem Preis für ein Medikament festzusetzen. Dem ist aber nicht so.
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Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse, will mehr Wettbewerb zwischen den Kassen. Ein Überblick in Stichworten.

Jens Baas, Chef der Technikerkrankenkasse, will mehr Wettbewerb zwischen den Kassen. Als Voraussetzung dafür betrachtet er die Zusammenführung von PKV und GKV. hat einen Plan. Und er meint auch zu wissen, wie das geht.

Eine Zusammenfassung in Schlagworten.
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Gesundheit neu gedacht. Fragen an eine wettbewerbliche Gesundheitswirtschaft

Ein Gedankenexperiment. Wir fangen einfach mal andersherum an. Wir fragen nicht, wie ein Gesundheitssystem in seinem Endzustand heraus aussehen muss, sondern entwickeln die Grundideen eines anderen Gesundheitssystems aus der Kritik des Bestehenden. Ein paar Grundüberlegungen.

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Die Mamographie-Geschichte.

Siehe auch: Spiegel, 30/2014, Wissenschaft

Jetzt ist es also so gut wie amtlich. Mamographiescreening hilft nichts. Die Idee, dass man dem Brustkrebs am besten zu Leibe rücken kann, wenn man ihn frühzeitigst entfernt, hat, dreißig Jahre nach Beginn der entsprechenden Untersuchungen keine Bestätigung gefunden. Was heißt das?
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Warum Wissenschaft nicht immer der Wahrheitsfindung, sondern oftmals nur ergebnisloser Umsatzgenerierung dient.

Andreas Mihm von der FAz hat’s schön beschrieben. Das Problem: Keiner schämt sich!

FAZ, FREITAG, 11. JULI 2014
WIRTSCHAFT
Nichts Genaues weiß man nicht
Neue Studie kann Vorwürfe nicht klären, ob in Krankenhäusern aus finanziellen Gründen zu viel operiert wird (mehr …)

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