Side Effects. Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimittelausschreibungen

Man kann das Mittel der Ausschreibungen für Arzneimittel durch Krankenkassen für gut halten, weil sie Arzneimittelunternehmen an den Verhandlungstisch zwischen. Man sollte aber, auch wenn man diesen Effekt begrüßt, darüber nachdenken, welche Strukturveränderungen aus dieser Weichenstellung folgen.
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Innovationen in der Gesundheitswirtschaft. Nicht innovative Hauptstadtforum-Debatte.

Der Bund gibt für Gesundheitsforschungsforschung mehr aus als jemals zuvor. Da ist Staatssekretär Braun aus dem BMBF stolz. Neunzehn von zwanzig Innovationen kosten das Gesundheitswesen mehr. Da hat das Ministerium gleich mal wieder neue Zentren für gesundheitsökonomische Zentren gegründet. Noch mehr Geld ins System. Mehr Geld, darüber zu forschen, warum eigentlich alles mehr Geld kostet.
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Gesundheitsleistungen, zertifiziert. Der PflegeTÜV ist Mist

Warum man sich für manche Zertifikate nichts kaufen kann.

Der PflegeTÜV zeigt die Schwächen zentral politisch entwickelter Zertifizierungssysteme. Beurteilt werden nämlich nicht Pflegeleistungen, sondern Artefakte aus Papier. So passiert es, wie beispielsweise die Berliner Zeitung in einem sehr schönen Beitrag zeigt, das nicht Leistung, sondern Dokumentationsleistung belohnt wird. Die Zwischenbilanz: Fast alle Heime kriegen super Noten, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,2, das kommt deswegen, weil weder die Politik Interesse hat, schlechte Leistungen bescheinigt zu bekommen, weil sie sonst finanziell nachlegen müsste, noch die Träger der Heime, mit denen man das Zertifizierungssystem ausgeklüngelt hat.

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Qualitätswettbewerb, aber kein Markt. Wie sich Gesundheitspolitiker in die Tasche lügen können

Eine Diskussion zwischen Mathias Binswanger, Uni St. Gallen und Karl Lauterbach, SPD, zum Thema Wettbewerb und Qualität im Krankenhausbereich in der Zeit, 18/2013, Wirtschaft. Frage: Kann man in so zentralen Bereichen Wettbewerb zulassen? Und wenn ja, welchen. Ein Beitrag zum allseits beliebten Thema Wettbewerbssimulation.

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Patientenwohl wird am Patienten entschieden. Wie man tatsächlich besser behandeln würde

Ein anderes Modell der Entwicklung der Gesundheitswirtschaft?

Wenn es um die Zukunft der Gesundheitsversorgung geht, reden die einen davon, dass man nicht so viel regulieren darf. Die anderen sehen in gesellschaftlich beauftragten Institutionen wie dem IQWIG, dem G-BA und der Selbstverwaltung in den Gesetzlichen Krankenkassen eine demokratisch legitimierte Steuerung des Gesundheitsgeschehens. Tatsächlich führt diese Politisierung und Bürokratisierung der Gesundheitswirtschaft zu einer Entschleunigung und Ablenkung der Akteure von ihrem Interesse am Patienten. Und an der Herstellung von Gesundheit.

Zeit, das Modell vom Kopf auf die Füße zu stellen.

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Intelligentes Marktregime. Das reicht! Energiepolitik, Gesundheitspolitik. Und die Frage, was wirkt.

Wer die politischen Sonntagsdebatten hört, vernimmt immer wieder, dass es um Markt oder Staat geht. Das täuscht. Am Montag singen nämlich die schärfsten Marktliberalen das Lied der Schutzzäune und ökonomischen Austragswiesen. Der liberale Gesundheitsminister ist dafür nur ein Beispiel. Bewegung findet nur langsam statt, weil Politik, zumindest in Deutschland, ängstlich, zaghaft ist. Und die Intellektuellen, die Forscher und Thinktanks auch. Geschmeidig und wendig stehlen sie den scheinbaren politischen Entscheidern das Wort aus dem Mund und machen eindimensionale „Mental Forecasts“, Gedankenspiele in die Zukunft, wie alles sein könnte. Quick and dirty.
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Gut gebrüllt, Löwe! Und jetzt, Herr Spahn?

Jens Spahn hat Recht. Und Unrecht zugleich. Mehr Geld ist nicht die Lösung, wenn es um die Zukunft der Krankenhäuser geht. Das Thema ist richtig benannt: Es gibt, wie es im kalten Ökonomendeutsch heißt, zu viel Kapazität. Die Folge: Tendenziell wird zu viel operiert. Und es besteht die Gefahr, dass operiert wird, ohne dass die notwendige Kompetenz im Hause vorhanden ist.

Jetzt könnte man sagen, das sind Übergangsprobleme, solange zu viele Krankenhäuser auf dem Markt sind. Nur: Bis dahin zahlen die Patienten die Zeche. Und die Patienten, das sind auch wir.
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Oder mehr Gesundheit fürs Geld. Aber wie?

Mehr Gesundheitsmananagement, weniger Politik, so ein Experte in der Arena Analyse Gesundheit, vorgelegt im Juli 2012 von KovarHuss GmbH. Aber welche Ideen sind derzeit, ein Jahr vor der Bundestagswahl, auf dem Markt, um das Gesundheitswesen neu zu sortieren. Ein paar Überlegungen.

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An alle Spötter und Besserwisser. Zu Obama und der Gesundheitsreform. Helden für Morgen IV

Was bleibt eigentlich von Obama? Wenn man sich „draußen in Lande“ umhört, nicht viel. Noch vor der heutigen Entscheidung über die Gesundheitsreform meine ich: Obama zeichnet eines aus. Er hat sich entschieden, die Gesundheitsreform zu „seinem Ding“ zu machen. Mit allen Konsequenzen.

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Statt Laienpossen. Wo Lobbying stattfindet. Und warum in der Gesundheitspolitik nix vorangeht.

Was machen die Medien rum mit FDP Reisegruppen und dem Sponsoring der CDU für Ministerpräsidentenauftritte. Alles kalter Kaffee. Aber manche dieser Possen verbergen, wo sich die Strippenzieher wirklich treffen. Und…

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Wie Politik bewegen könnte. Einige Markierungen aus grüner Perspektive

Eigentlich komisch. Da gibt es eine neue Regierung, von der man sagen kann, dass sie wirklich gar nichts will außer regieren Und die schon deshalb auf Opposition verzichten kann, weil sie mit sich selber in Opposition liegt. Und trotzdem regt mich das nicht auf. Stattdessen immer noch Respekt vor Angela Merkel, die es allem Politikgewurschtel zum Trotz immer noch vermag, die Probleme zu benennen (zum Beispiel in ihrem Interview der FAZ vom 14.11.2009), die auf der Agenda stehen (und auch von ihr nicht gelöst werden). Was fehlt eigentlich, um sich für eine Alternative zu begeistern. Einige Gedankensplitter.

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Zuerst über Prävention in der Gesundheitspolitik reden, und dann ins echte Geschäft starten

Das wäre wie eine Fahrt ins Grüne, obwohl der Wagen nicht im betriebsfähigen Zustand ist. Im Innenraum des Wagens setzt man auf Stimmung und Wellness. Wenn das nicht schief geht.…

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Grün wohin. Eine Perspektivbestimmung für eine ziemlich unsichtbar erfolgreichen Partei.

Was von vielen übersehen wird: Die GRÜNEN sind die Sieger der letzten Bundestagswahl. Mehr Wählerinnen und Wähler als jemals zuvor, haben für Grün votiert. Nur ist das aufgrund des Zieleinlaufs als fünftgrößte -und damit kleinste- Partei weitehend ohne Machtoption kurzzeitig in Vergessenheit geraten. Die Grünen, das haben die baden-württembergischen Kommunalwahlen und die parallel stattfindenden Landtagswahlen gezeigt, haben sich etabliert. Einige Thesen, was zu tun ist.

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Was uns die Geschichte von Max Frisch und seiner Tochter über die Leistungen der modernen Wissenschaft sagen kann.

Nach der Lektüre der FAS, 31.5.2009, S. 33 Max Frischs Tochter hat einen Roman geschrieben über sich und ihren Vater. Die Geschichte ist die Geschichte einer Tochter, die als literarisches…

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