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Archiv für die 'Wirtschaft' Kategorie

Mal ganz abgesehen vom Inhalt der Rüttger’schen Äußerungen zu den angeblich nicht pünktlich am Arbeitsplatz eintreffenden Rumänen und den „guten Deutschen“. Die Konstruktion, über Statements statt Gesetzentwürfe Politik zu machen, funktioniert. Sie kostet nichts. Außer Standfestigkeit. Und sie zeigt Wählerinnen und Wähler, dass hier einer ins Risiko geht. Im Zeitalter wahrgenommenen Elitenversagens lässt das Aufhorchen: […]

Evelyn Roll hat in der Süddeutschen vom Wochenende einen bedenkenswerten Artikel geschrieben über die Niveaulosigkeit des politischen Jounalismus in Berlin. Als Highlight zitiert sie dabei eine wahre Gegebenheit: „Und wie ist es möglich, dass eine Reporterin eines großen Privatsenders bei der SPD anruft, und Herbert Wehner sprechen will? Der Soziologe und Historiker Reinhard Müller hatte […]

Was schlechte Regierungskunst ist, scheint weitgehend bekannt. Nicht umsonst zeigen sich noch immer fast die Hälfte aller Wahlberechtigten zurückhaltend, was ihr Interesse an der Wahl – und auch die Festlegung einer parteilichen Präferenz betrifft. Anders als mancher andere halte ich die politische Zurückhaltung für ein politisches Signal und nicht etwa für das Gegenteil. Die Menschen […]

Was Grüne ausmacht

Hartmut Bäumer hat in seinem heutigen Kommentar http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0905/meinung/0043/index.html das Dilemma der GRÜNEN beschrieben. Alle wollen mit ihnen, aber was macht die Essenz einer pioniergrünen Partei aus? Wortradikalität im Interesse der Schwächsten, das können SPD und Linkspartei besser. Verlässlichkeit ist stattdessen eher im Bündnis der CDU zu erwarten. Aber Verlässlichkeit ist jetzt kein Wert, mit dem […]

Weltinnenpolitik ist einer dieser Beck’schen Begriffe, die das Denken in Gang setzen. Wir dürfen gespannt sein, was dem aufmerksam unkonventionellen Beobachter an der Welt in seiner wöchentlichen Kolumne denn so auffällt. Jedenfalls: die bisher eher unbeleuchtete globale soziale Frage scheint wieder in seinen Blick zu rücken. Der Optimismus, dass sich die Welt schon anders und […]

Die derzeitige Form der Politikinszenierung ist an ihre Grenzen gestoßen. Angeleitet von den allgegenwärtigen Unternehmensberatern ergeht sich die Politik in einer alternativlosen Reproduktion ökonometrischer Allgemeinplätze. Die wichtigsten: Wettbewerb, Evaluation, Benchmarking, Prozesssteuerung, usw. usw. Längst hat der gewählte Souverän, die Politik, die Position des Feldherrn verlassen und die strategische Kriegsführung und deren taktische Ausgestaltung den Hohenpriestern […]

Die politische Diskussion dreht sich zu sehr im engen Kreis. Sie wird von zu wenigen und zu konsensuellen Ideen gespeist. Die Elite in Politik und Wirtschaft greift sich zu wenig an, vermeidet Risiken und Konflikte. Themen, über die sich zu streiten lohnen würde: Arbeitsmarktpolitik: Ist ein dezentrales Modell von Arbeitsmarktpolitik jenseits des Monopols vorstellbar Parteiendominanz: […]

In Köpfe statt Beton investieren DIW fordert Umstellung der Förderung und zieht 20 Jahre nach Mauerfall eine positive Bilanz Lisa Hemmerich BERLIN. Neue Straßen und Förderung der Solar-Industrie – die enormen finanziellen Mittel, die in die neuen Bundesländer geflossen sind, haben sich gelohnt, doch nun muss die Förderung an die aktuellen Probleme Ostdeutschlands angepasst werden. […]

Die Gleichung vom Eigennutz als Triebkraft der gesellschaftlichen Entwicklung funktioniert in einem Markt mit vielen Akteuren, nicht aber auf einem Marktplatz der Oligopole “To big to fail”, dieses Sprichwort beschreibt das Ende eines blind funktionierenden Marktes. Das Aufkommen der Shareholderorientierten, kurzfristig gewinnorientierten Ökonomie führt zu verantwortungslosem, eigennutzorientiertem Handeln (Wer in vier Jahren so viel Geld […]

Die Finanzkrise hat eine alte Diskussion neu belebt: Die um das Verhältnis von Staat und Wirtschaft. Konkret lautet sie, ob wir nicht doch mehr Staat in der Wirtschaft brauchen, damit Exzesse wie eine überbordende Spekulation nicht weiter überhand nehmen. Tertium non datur, eine dritte Alternative, nämlich eine genauere Analyse der Beiträge von Politik und Wirtschaft […]

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