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Claudia Kempfert gilt als eine der Vorkämpferinnen für Energiewende und eine nachhaltige, innovationsbasierte Politik. Ich finde, so wie sie argumentiert, ist sie eher Teil des Problems.  Weiterlesen »

Die CDU Frauen versagen in Beliebigkeit, die alten weißen Männer wissen es besser (und manche JU-Funktionäre haben ja schon früh den Gestus des alten weißen Mannes). Die Aufstellung ist klassisch, Redner gegen Macherinnen, Rechts gegen Mitte. Eine Draufschau. Weiterlesen »

Wahlnachlese. Thüringen hat gewählt, Höckes AfD hat gewonnen. Die Anderen: Zwischen verstört (Robert Habeck), resistentem „Weiter so“ (Lindner), Gesicht verlierender Gesichtswahrung (CDU) und Tapferkeit (SPD) kann man alles beobachten. Nur eines nicht: Die Dinge so wahrzunehmen, wie sie sind.

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Alle wollen es sein: Die Mitte.

Meine These: Das interessiert keinen Wähler. Die aufgeblasenen Versprechen, die die Parteien absondern, kommen bei den Bürgerinnen und Bürger nicht an. Wohlfeile Begriffe versanden irgendwie, bevor sie Wirklichkeit werden.

Lessons to learn: Abrüsten. Die Parteien außerhalb der AfD müssen die Erwartungshaltung insoweit korrigieren, dass sie mal offen aussprechen, was die wichtigen Themen im Bundesland sind.

Und auf das große Geblubbere verzichten.

Wir sind eine Gesellschaft in Veränderung. Man kann das bedauern, gerade, weil die Menschen in den neuen Bundesländern die Nase voll haben vor Veränderung. Aber die Weltläufte stört das nicht.

Politik, das ist das „in between“. Zwischen den globalen Trends. Und dem Wunsch der Menschen, endlich mal Ruhe zu haben.

Wenn man nicht drüber redet, schürt man Unzufriedenheit.

Götterdämmerung am Himmel der Politik.

Thüringen hat gewählt. Und überrascht. So sehr waren Prognosen noch nie daneben gelegt. Was wir daraus lernen können.

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Olaf Scholz und die SPD

Ich gebe zu, ich mag diese Nüchternheit von Olaf Scholz. Aber ich bin halt kein Sozialdemokrat.

Also Daumendrücken vom Spielfeldrand.

Nein, es geht nicht darum, Populisten zu Rettern zu stilisieren. Sondern um die Frage, was uns der Erfolg von Trump, Boris Johnson und Sebastian Kurz lehren kann. Uns, damit meine ich diejenigen, die an rationale Politik, Konzepte, Argumentation, Diskussion, vereinbarte Verfahrensweisen, z.B. den Modus des Aushandelns glauben.

Person schlägt Programm. Profil schlägt Prozess.

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Merkel trifft Greta Tunberg. Und alle schauen hin. Alle wissen, dass das Klimapaket „der letzte Scheiß ist“, aber keiner schreibt in die Headline, dass das Klimapaket bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung die Ziele weit verfehlt. Denn es braucht Ausgewogenheit und so muss man auch die Stimme derer, die DAS GELD IHRER WÄHLERINNEN UND WÄHLER sinn- und planlos ausgeben, zu Wort kommen lassen. Oder in der Psychologie der Akteure rumstochern.

Bühne frei für Seehofer! Die Südddeutsche beschäftigt sich heute, 28.9.2019 damit, warum wohl der Seehofer2019 exakt die gegenteilige Position des Seehofer 2017ff einnimmt. Persönlichkeitsdeutung, anstatt einfach mal auszusprechen, dass das, was Seehofer treibt, einfach irre ist. Mal ganz abgesehen davon, dass es die Glaubwürdigkeit der CSU erodieren lässt (das Agieren ähnelt sehr dem von Sigmar Gabriel, eine Woche Unternehmenslobbyist, eine Woche Malocherversteher), kann man doch einfach feststellen, dass es irre ist, wenn ein Minister eine solche Schlangenlinie fährt.

Klassischer Autoritätsverlust. Die Marketingfuzzis würden sagen: Zerstörung des Markenkerns.

Wie wäre es mal, darüber zu schreiben, dass die wahren Populisten nicht in der AfD hocken, sondern die CDU/CSU/SPD in Schach halten?

Der Spiegel-Bericht über die Nacht vor dem Klimagesetz macht wieder mal klar, warum es mit der GroKo zu Ende geht: Billigste Kompromisse, die nichts anderes erreichen, als dass die Beteiligten ihr Gesicht nicht verlieren.

Wenn sie sich da mal nicht irren. Was bei dem Blick hinter die Kulissen besonders überrascht (Oder bin ich nur zu naiv, dass ich glaube, Söder meine das mit dem Klima ernst?), ist die Hartnäckigkeit, mit der Söder die billigste Variante (10 Euro) will, die angebliche „Wirtschaftsvertretung“ so tut, als wäre weniger Klimaschutz besser für die Wirtschaft.

Und eine Merkel, von der man einfach sagen kann: Die Kanzlerin ist nackt!

Traurig.

Bleibt nur noch die Schlußfolgerung: Hau weg den Scheiß!

Die SPD wird es schon richten. Fragt sich, ob die Grünen wirklich gut aufgestellt sind für die Erwartungshaltung in Zeiten von Greta.

Wenn Friedrich März wettert, wer für Klimaschutz ist, will eigentlich die Marktwirtschaft zerstören, der hat den Schuss nicht gehört.

Von Gestern zu sein, ist keine Frage des Alters…..

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